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Das Begleitprogramm zur Ausstellung:

Einlass ca. 30 min vor Veranstaltungsbeginn. Reservierung wird empfohlen,
da nur eine begrenzte Zahl von Sitzplätze zur Verfügung steht karten@elbdeich23.info
Ermäßigungen für Menschen mit weniger Geld.
Für Bewohner der Veddel – Dank Förderung durch SAGA-GWG – auf Wunsch ermäßigt.
Änderungen vorbehalten.

Do 21.08.08 20 Uhr VERNISSAGE.

Grußworte IBA-Hamburg,
Einführung Mathias Lintl (KuBaSta e.V.) und
Vortrag „Geschichte des Ballsaals und seiner Umgebung“
des Historikers Joachim Räth (IhreGeschichte).

Außerdem: „historische, musikalische (Volks-) Küche“: die 1920er Jahre
Pichelsteiner Eintopf / Schmalzbrote


Fr 22.08.08 20 Uhr SWING OP DE DEEL

Plattdeutsch ist altmodisch? Wer Swing op de Deel hört, kann das nicht mehr glauben.

Rika Tjakea (Gesang), Andreas Hansen (Gitarre), Jens Balzereit (Baß) und Thomas Laukat (Schlagzeug) spielen „Swing mit Swung“ auf Platt, frisch und ohne falsche Volkstümlichkeit. Sie präsentieren Swing-Standards, eigens für die Band ins Plattdeutsche gebracht vom niederdeutschen Autor Hayo Schütte. Dazu kommen jazzige Volkslieder in musikalisch erneuertem Gewand.

Die Sängerin Rika Tjakea beherrscht mit viel Charme und Ausdruckskraft sowohl die sanften als auch die kräftigen Töne. Wenn sie das Girl from Ipanema (De Jung vun Bremerhaven) gurrt oder Route 66 (De Elvroute na süüd) shoutet, werden die Facetten ihrer wandlungsfähigen und ausdrucksstarken Stimme deutlich. Rika Tjakea ist frech, frisch, witzig und intoniert sauber. Mit einem Wort: Die Frau kann singen! Andreas Hansen spielt dazu eine mitreißende Jazzgitarre, und Jens Balzereit sorgt als gewiefter alter Hase am Kontrabaß für den nötigen Drive, während der erfahrene Schlagzeuger und Percussionist Thomas Laukat mit Akkuratesse und Spielwitz das solide rhythmische Fundament beisteuert.

Aufgetreten ist das Quartett unter anderem bei „Talk op Platt“ im NDR Fernsehen sowie beim NDR-Landpartie-Fest und bei der „Platt is cool“–Tournee der Nordtuur.

www.swingopdedeel.de .

Davor: Tanzstunde mit Konstantin von der der Swingwerkstatt ab 18 Uhr / 7 - 10 €

Swing op de deel  


Sa 23.08.08 15 Uhr Erzählcafé mit Vortrag "Geschichte des Ballsaals und seiner Umgebung" des Historikers Joachim Räth (IhreGeschichte) “


Mi 27.08.08 18 Uhr „historische, musikalische (Volks-) Küche“: die 1930er Jahre
Kartoffeln, Kraut und Gemüse aus dem Garten und Fleisch


Do 28.08.08 20 Uhr 3 Rooosen : Live Einstrichzeichnungen TANZ,

Seit 1993 veranstaltete er u.a. dadaistisch-nihilistische Happenings zu seinem späteren Diplomthema „Menschen raus! Eine Anti-Menschenkampagne für die Freunde gegen Menschen“ (2000) oder organisiert Geschenkeverbrennungen vor dem KaDeWe und auf Weihnachtsmärkten in Berlin. Zudem ist er Deutschland einziger Bildersänger.

Im Ballsaal wird er, inspiriert durch Tänzerinnen, LIVE Einstrichzeichnungen zum Thema TANZ erstellen.

www.3rooosen.de / 4 - 6 €

3rooosen


Fr 29 Aug 08 bis So 31 Aug 20 Uhr FLEXIBLES FLIMMERN : Nur Pferden gibt man den Gnadenschuß. -amerik. Filmdrama von Sydney Pollack (1969) mit Jane Fonda.

L.A. im Jahr 1932: Millionen von Menschen sind auf der Suche nach Arbeit, versinken in sozialem Elend und Verzweiflung. Die Arbeitslosen ergreifen jede sich bietende Chance, an Geld oder einen Job zu kommen. Da erscheinen die 1 500 Dollar Prämie, die dem Sieger eines Tanzmarathons winken, als Geschenk des Himmels. Sie sind der Preis für das Paar, das in der Arena eines billigen Vergnügungsschuppens am längsten durchhält. Angetrieben von Rocky, dem Veranstalter des Marathons, tanzen die Paare wochenlang immer im Kreis herum - bis sie zusammenbrechen...
Sydney Pollacks Film ist eine gnadenlose Abrechnung mit dem amerikanischen Mythos 'The Winner Takes It All'. Denn nicht nur die Verlierer werden am Ende mit leeren Händen nach Hause gehen - wenn sie denn die gnadenlose Tortur lebend überstanden haben -, sondern auch die Gewinner...

Infos, Preise & Anmeldung: www.flexiblesflimmern.de


Mi 03 Sept 08 18 Uhr „historische, musikalische (Volks-) Küche“ : die 1940er Jahre
Soleier, Bauernbrot, Würstchen

Fr 05 Sept 08 20 Uhr Gernot Frischling: 

"Die Geschichte des Tanzes und seine anthropologischen Wurzeln im historischen Fußballspiel".

Enthusiasmus, virtuose Bewegungsmuster, Harmonie und Zweikampf finden sich bis heute sowohl auf dem Spielfeld, als auch im Havelländischen Foxtrott wieder - Tanzen ist wie Fußball ohne Schiedsrichter!

Inhalt u.a..:
- Trainingsmethodik im Wandel der Jahrhunderte
- Fußball und Christentum
- Fußball – Anthropologie
- Rasentechnik nach Burgh-Jones, Chelsea, 1658
- der eckige Ball im alten Ägypten
- Schiedsrichtertechnik
- Bewegungslehre nach Edward G. Hooligan
- Rudimentäre Spuren des Fußballspiels im romantischem Ballett “Dornröschen”
- “Oubliette, eine moderne Choreografie des havelländischen Lebisten Max Faultier

www.tanzcomedy.de / 7 - 10

die geschichte des tanzes  


Di 09 Sept 08 19 Uhr DEICHBLICK :

Oberbaudirektor Jörn Walter
Masterplan Elbbrücken: Ein Blick in die Zukunft

Im Oktober 2005 legte im Auftrag der Freien und Hansestadt Hamburg, vertreten durch die Behörde für Stadtentwicklung und Umwelt – BSU, ein Gutachterteam :

- Machleidt + Partner / Büro für Städtebau, Berlin
- bgmr Becker Giseke Mohren Richard / Landschaftsarchitekten, Berlin
- Ingenieurgruppe Stolz, Düsseldorf
eine Dokumentation des Masterplan Elbbrücken Hamburg vor.

Mit der in Aussicht stehenden schrittweisen Konversion der Hafennutzungen auf dem Kleinen Grasbrook, unter Nutzung von Teilen des jetzigen Freihafengeländes, ergeben sich neue Optionen einer stadträumlichen Verknüpfung am jetzigen nördlichen Kopf der Siedlung Veddel.“ „Der zentrale grüne Baustein des Masterplanes ist die Entwicklung der übergeordneten Grünverbindung zwischen Alster und Elbe und ihre Fortführung nach Süden über die Veddel bis zur Wilhelmsburger Insel.“

... ist ein wenig ruhig geworden um diesen ergeizigen Plan: wir freuen uns auf einen interessanten, inspirierenden Abend mit dem Oberbaudirektor / 3 €.

masterplan elbbrücken   Foto Ingo Böttcher


Mi 10 Sept 08 18 Uhr „historische, musikalische (Volks-) Küche“: die 1950er Jahre
Rouladen, Kartoffeln, Rotkohl


Fr 12 Sept 08 20 Uhr UnMut Cafe Veddel zu Gast im Ballsaal: guitars and voices exil / 3 €

BényFolkrocksongs /

Carolyn - Ethno Pop http://carolyn-music.de

Jürgen Ufer
Songwriter, Hamburger Schule www.myspace.com/juergenufer

ToxikoAkustik
UnpluggedRock www.myspace.com/toxikokinetik

Winterhood
www.myspace.com/winterhood

Graziella Schazad www.graziellaschazad.com


Sarah Lillian - SingerSongwriterPop www.sarahlillian.com

Harter Kern
Deutschrock www.harterkern-musik.de

Falco Trio
melancholischer Singer/Songwriter-Pop www.myspace.com/falcosolo

ToxikoAkustik
UnderCover
www.myspace.com/toxikokinetik


Sa 13 / So 14 Sept 08 10 – 18 Uhr  TAG DES OFFENEN DENKMALS mit Vorträgen

 10 – 18 Uhr TAG DES OFFENEN DENKMALS mit Vorträgen, 15 Uhr Erzählcafe

und auch: Die Veddel – ein bewohntes Denkmal

Der heutige Stadtteil Veddel entstand zwischen 1927 und 1932 nach Plänen des Hamburger Oberbaudirektors Fritz Schumacher im Zuge des reformierten Wohnungsbaus. Seit den 1980er Jahren befand sich die Veddel in einer sozialen Abwärtsspirale. Ein Vortrag erläutert, wie sich das Quartier in den letzten Jahren positiv entwickelt hat, ohne seine historische und soziale Identität zu verlieren. Die anschließende Führung lässt die Veränderungen

(be-)greifbar werden. Sie endet in einem kulturellen Kleinod: dem alten Ballsaal am Veddeler Elbdeich, dessen Abriss beschlossen ist.

Führungen: Sa. 11 h, So. 11.30 h

Treffpunkt: Sporthalle Veddel, Katenweide 5A

 


Di 16 Sept 08 19 Uhr DEICHBLICK : N.N. : Die Zukunft der Unterhaltung / 3 €


Mi 17 Sept 08 18 Uhr „historische, musikalische (Volks-) Küche“ : die 1960er Jahre
Pasta bella Italia


Do 18 Sept 08 20 Uhr MACBETH, William Shakespeare

SoYA / Studio of Young Artists Regie: Evgeni Mestetschkin. Mit: Tolga Almaoglu, Konrad Barton, Christian Feder, Katrin Fehse, Sven Kalettka, Mario Radosin: Zuerst sehen sie einfach nur jung, gut und vital aus. Die erste Schlacht ist erfolgreich geschlagen, mit dem sich anschließenden Meeting haben sie nicht gerechnet. Doch hier gibt es die entscheidenden Vorhersagen für ihre Karriere – die Weichen scheinen gestellt: Die Karriere will gemacht werden, und da ist jedes Mittel recht. Oder ist alles eine große Falle? Mit jedem Mord rückt das zweite Meeting näher.. www.soyaweb.com / 4 - 6 €

       


Di 23 Sept 08 19 Uhr DEICHBLICK : Dipl. Ing. H.J. Maass : Die Zukunft des Verkehrs / 3 €


Mi 24 Sept 08 18 Uhr „historische, musikalische (Volks-) Küche“ : die 1970er Jahre
Toast Hawaii / Banane überbacken


Fr 26 Sept 08 20 Uhr Ein Abend mit R.J. SCHLAGSEITE & Ross Teuscher and his Country Aces

Er kennt den Blues, besingt ihn zur Gitarre in schönstem Hamburgerisch und zeigt, wie man bei aller Trauer und Tristesse das Schöne im Blick bewahrt und - gottverdammt - dennoch, oder vielleicht gerade wegen der vielen Schieflagen, auch mal lacht (SZENE HH) www.schlagseite.net / 3 €

Ross Teuscher and his Country Aces
1912 gründete der deutschstämmige Amerikaner Ross Teuscher während seines Militärdienstes in Schwedisch-Samoa "aus Heimweh" die ersten "Country Aces", deren Urbesetzung heute nicht mehr bekannt ist. Innerhalb kürzester Zeit wurde die Band im südpazifischen Raum derart erfolgreich, daß sie entlegenere Inselgruppen per Privatzeppelin besuchte. Nach dem legendären Konzert im Savoy- Hotel Djakarta, bei dem u. a. der damalige Bassist Bob Küstafatt auf der Bühne drei Kinder zeugte, ohne sich zu verspielen, brachte sie der bekannte Impresario F.L. Achmann nach Chikago. Von dort aus tourte die Band durch die prohibitionsgeplagten Staaten, bis sie in Texaco eine neue Heimat fand. Zu neuem Ruhm fanden die "Country Aces" erst wieder 1947, als ihr Hit "I can´t get no" auf Platz 98 der Billboard-Country-Charts kam. Nach triumphalen Auftritten in der LilOleOpry, Carnegie Room und Bill´s Burger Barn setzte sich Ross Teuscher auf dem Gipfel seines Ruhmes zur Ruhe, um auf seiner Farm in Dodge City psychoaktive Kröten zu züchten. Er verkaufte den Namen "Ross Teuscher and his Country Aces" an einen Geschäftsmann aus Boston, der damit eine der ersten "Retortenbands" aufziehen wollte. Da das aus unerfindlichen Gründen nie klappte, wanderte der Name von Produzent zu Produzent, bis ihn ein Hamburger Reklameyuppie kaufte und die gegenwärtige Besetzung für einen geplanten Klingelton-Hit castete. Kurz darauf setzte er sich aus ebenso unerfindlichen Gründen in die Südsee ab, kurioserweise ins ehemalige Schwedisch-Samoa. Die Band jedoch blieb bestehen und spielt bis heute in St. Pauli und Umgebung.  http://www.myspace.com/rossteuscher 



Sa 27 Sept 08 21 Uhr Zurück ! PASSIERZETTEL.

Frei improvisierte psychedelectronische Songs einer Band, die sich vor über 10 Jahren nur wenige Meter vom Ballsaal entfernt auf der Veddel gründete und seitdem der Hamburger Musikszene spannende und inspirierende Impulse schenkt.

"Passierzettel verbinden auf recht eigenwillige Weise elektronische Geräuschexperimente und freie Improvisation mit Rockversatzstücken. Die Inspirationsquellen scheinen zu etwa gleichen Anteilen Can und die Residents zu sein, ansonsten bewegt man sich zwischen morbidem Dub-Touch á la Bauhaus und tranceartigen Zuständen." Szene Hamburg

www.passierzettel.de / 4 - 6 €


Di 30 Sept 08 19 Uhr DEICHBLICK

Dipl-Ing. Gehad Ujeyl / TU Hamburg-Harburg:

Flächen- und Katastrophen-management überschwemmungsgefährdeter städtischer Gebiete als Konsequenz auf eine Risikozunahme durch Klimaänderung /

http://ufm-hamburg.wb.tu-harburg.de /3 €


Do 02.10.08 20 Uhr FINISAGE :

Rück- & Ausblick / „historische, musikalische (Volks-) Küche“ : die 1980er Jahre
Filet an Champignon und Sauce, Salat


So 05.10.08 Ende der Ausstellung

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