Infos
& Anfahrt | Geschichte
| Ausstellung |
Veranstaltungen
| Presse |
Kontakt
Die Ausstellung befasst sich auf mehreren Ebenen mit der Geschichte und dem Sein / Werden des Ortes.
Sie versteht sich als „wachsende Ausstellung“, denn aus Erfahrungen wissen wir, das erst im Laufe solch einer Ausstellung, Stück für Stück weitere interessante Geschichten und Materialien von Zeitzeugen und mit dem Objekt Befasste zu Tage gefördert werden.
Daher werden in der Startphase zuallererst die Ergebnisse der Recherchen vom Historiker Joachim Räth präsentiert. Er forschte im Staatsarchiv, beim Museum für Kommunikation, der Hamburg Port Authority und zahlreichen Privatsammlungen nach Zeugnissen jeder Art – und er ist fündig geworden.
Zu sehen ist im ersten Schritt viel Bildmaterial, das die stete Veränderung des Ortes und seiner Umgebung in den letzten 110 Jahren eindrucksvoll darstellt.

Geue Bildarchiv / http://hdl.handle.net/2339.1/36

Quelle: Staatsarchiv Hamburg
Gleichzeitig wird der Raum, der Ballsaal, als Raum vorgestellt. Seine Glanzzeiten erahnen wir, den Niedergang spüren wir.
Farbenfrohe Mooslandschaften deuten darauf hin, das der Verfall schon stark fortgeschritten ist.
Diesem Umstand tragen wir Rechnung und der Besucher erfährt in einer schützenden Hülle die Zersetzung des Ortes – ohne dabei auf frischer Luft verzichten zu müssen.


Zudem werden wir in den kommenden Wochen verschiedene Arten der Annäherung an den Ort umsetzen und darstellen.
Dies können Keksdosenfotografien sein oder assoziatives Zeichnen ....

KEKSDOSENFOTO_CAMERA OBSCURA am 12 August 2008 von Mathias Lintl_Motiv_ballsaal mit s bahn am rechten rand und deich am linken rand

KEKSDOSENFOTO_CAMERA OBSCURA am 12 August 2008 von Mathias Lintl_Motiv_ballsaalinnenhof mit schild
Zum
Ende der Ausstellung wird eine kleine Publikation die Erkenntnisse
zusammenfassen und dokumentieren.
Sie wird am 2 Oktober 2008 um
20 Uhr vorgestellt (die Printausgabe ist auf 100 Exemplare limitiert,
kann aber vorbestellt werden).
Alter Ballsaal ist ein Projekt von KuBaSta e.V., gefördert durch IBA Hamburg / © 2008 Mathias LIntl